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Hallo miteinander.

„Oh nein, nicht noch eine, die ihr Sushi und ihre Klamotten fotografiert!“, denkst du dir entsetzt, als du über diesen Blog stolperst. Ein weiteres 18-jähriges Mädchen, das ihr Tagebuch gerne der Internetgemeinde in die Fresse klatschen möchte – juhu. Und ja, ich wollte lange schon bloggen, ja, auch über Mädchendinge, aber die Technik war immer gegen mich. Sogar Tumblr ließ sich nicht von mir beherrschen.

Vielleicht ist das gut so, denn mittlerweile möchte ich nicht mehr unbedingt rohen Fisch und rote Söckchen fotografieren, sondern der Welt etwas sagen. Das klingt pathetisch, aber es ist wirklich so. Tagebuch habe ich deswegen nie geschrieben – wer sollte das auch lesen? Ich? Um mich über die furchtbaren Formulierungen meines Drittklässler-Ichs zu ärgern? Nein, nein danke.

Hier soll es auch nicht um verflossene Buntstift-und-Schreiblernfüller-Lieben gehen, nicht um Sushi und nicht um Socken. Okay, vielleicht ein klitzekleines bisschen.

Aber eigentlich soll dieser Blog alles sein, alles und nichts. Ich mache mir Gedanken, erlebe Dinge, gehe an Orte, treffe Menschen, höre Töne und lese Worte, manchmal mehr, manchmal weniger. Man lebt eben so vor sich hin. Aber manchmal sind da Gedanken, Dinge, Orte, Menschen, Töne oder Worte, die so faszinierend, besonders, schockierend oder grauenerregend sind, dass man sie gerne teilen möchte. Mädchen im Wasser spielend Ich komme also aus meinem Fuchsbau herausgekrabbelt, um die Dinge, die ich zu sagen habe, in die Weiten des World Wide Web zu schreien, indem ich sie hier aufschreibe. Ihr dürft mich gerne Katinka, Kaddi, Käthe oder Kätzchen nennen, eigentlich heiße ich aber Katharina. Viel zu lang und umständlich, lasst uns lieber auf den Punkt kommen, versprochen? Ich freue mich auf euch alle da draußen, auf jeden, der diesen Blog liest. Ich hoffe, ihr freut euch auch.

Fuchsliebe für alle!